Wallbox Stuttgart
Am Hang steht die Garage oft am unteren Straßenrand, der Zählerschrank aber ein Stockwerk höher im Haus. Genau diese Strecke entscheidet über Kabelweg, Absicherung und Montageaufwand einer Wallbox – wir sehen sie uns vor Ort an, verlegen die Leitung, sichern sie fachgerecht ab und melden die Ladeeinrichtung beim Netzbetreiber an.
- Zuleitung vom Zählerschrank bis zum Stellplatz, egal auf welcher Ebene er liegt
- Fachgerechte Absicherung nach DIN VDE 0100 mit dem passenden RCD
- Wir kümmern uns um Anmeldung und, falls nötig, Genehmigung beim Netzbetreiber

Nennen Sie uns Stellplatz und Zählerschrank – die erste Einschätzung geben wir am Telefon.
Fünf Fragen, die vor jeder Wallbox in Stuttgart auf dem Tisch liegen
So unterschiedlich Stellplätze in Stuttgart liegen, so ähnlich sind die Punkte, die wir vorab klären.
Das E-Auto steht schon da
Ein Ladepunkt für das eigene oder ein geplantes Fahrzeug fehlt noch, während der Alltag mit dem Auto längst läuft.
Stellplatz ja, Entfernung unklar
Carport, Tiefgarage oder Platz vor dem Haus sind vorhanden – wie weit die Leitung bis zum Zählerschrank reicht, zeigt erst der Blick vor Ort.
Verteiler mit wenig Luft
In vielen Bestandsanlagen ist im Zählerschrank kein Platz mehr für einen zusätzlichen Stromkreis frei.
Kein gerader Weg
Zwischen Verteiler und Stellplatz liegen oft Treppen, ein Kellerflur oder ein Stück Gelände, das die Leitung umgehen muss.
Wohnung gemietet oder Eigentum geteilt
Wer zur Miete wohnt oder Teil einer Eigentümergemeinschaft ist, braucht für den Eingriff in die gemeinsame Anlage zusätzlich eine Zustimmung.
Diese sechs Schritte gehören zur Wallbox-Installation
Von der ersten Leitung bis zur Anmeldung – das erledigen wir für Sie.
Zuleitung
Kabelweg vom Zählerschrank zum Stellplatz, auch über mehrere Ebenen am Hang.
Absicherung
RCD-Schutz in der zur Wallbox passenden Bauart, ausgeführt nach DIN VDE 0100.
Montage
Die Ladeeinrichtung wird fachgerecht am Stellplatz, im Carport oder in der Garage befestigt.
Funktionsprüfung
Vor der Übergabe testen wir die komplette Anlage auf sicheren Betrieb.
Anmeldung
Meldung an den Netzbetreiber nach §19 NAV, bei mehr als 11 kW zusätzlich mit dessen Zustimmung.
Unterlagen
Sie erhalten eine schriftliche Übersicht zu Absicherung und Anmeldung.
So teilen sich Leistung und Zuständigkeit auf
Ein Überblick, was in unserer Hand liegt und was Sie selbst klären.
Bei uns
- Zuleitung, Absicherung und Montage der Wallbox
- Funktionsprüfung und Inbetriebnahme
- Anmeldung bzw. Genehmigung beim Netzbetreiber
Gesondert zu klären
- Die Wallbox selbst, je nach Absprache Teil unseres Angebots oder nicht
- Erdarbeiten oder ein ungewöhnlich langer Leitungsweg, als eigener Aufwand ausgewiesen
- Die Zustimmung der Eigentümergemeinschaft zum Stellplatz – das regelt die WEG unter sich
Meldepflicht ab 3,7 kW, Zustimmung des Netzbetreibers ab 11 kW
Für Sie bedeutet das: Keine Wallbox geht ohne eine Meldung an den Netzbetreiber ans Netz. Das schreiben §19 NAV und die Anwendungsregel VDE-AR-N 4100 vor, und zwar schon ab einer Ladeleistung von mehr als 3,7 kW – damit fällt praktisch jede fest montierte Wallbox darunter. Ab 11 kW reicht die Meldung allein nicht mehr: Der Netzbetreiber muss der Inbetriebnahme zusätzlich zustimmen, das betrifft vor allem 22-kW-Geräte. Wird eine solche Wallbox auf 11 kW gedrosselt, entfällt diese zusätzliche Zustimmungspflicht in aller Regel. Weil der Anschluss eine Festinstallation ist, darf ihn ohnehin nur eine Elektrofachkraft ausführen – ein Eigenanschluss ist unzulässig und setzt Ihren Versicherungsschutz aufs Spiel.
Von der ersten Einschätzung bis zur laufenden Wallbox
Fünf Schritte, keine festen Zeitangaben – jede Baustelle liegt anders.
Vor-Ort-Termin
Wir sehen uns Stellplatz, Zählerschrank und den möglichen Leitungsweg gemeinsam an.
Verteiler einschätzen
Reserve, Zustand und Absicherung des vorhandenen Zählerschranks prüfen wir vor der Planung.
Meldung beim Netzbetreiber
Wir melden die Ladeeinrichtung nach §19 NAV an und holen ab 11 kW zusätzlich die Zustimmung ein.
Leitung und Montage
Zuleitung verlegen, mit dem passenden RCD absichern und die Wallbox fest montieren.
Test und Übergabe
Nach der Funktionsprüfung nehmen wir die Anlage in Betrieb und übergeben die Unterlagen.
Gelände und Zugang, die wir vorab abklopfen
Diese Punkte entscheiden, wie die Leitung am Ende tatsächlich verlegt wird.
Stellplatz am Hang
Liegt der Stellplatz mehrere Meter über oder unter dem Zählerschrank, folgt die Leitung dem Gelände statt der geraden Linie.
Gemeinschaftliche Tiefgarage
In größeren Tiefgaragen berührt die Leitungsführung häufig mehrere Stellplätze und damit die Eigentümergemeinschaft.
Enger Kellerzugang
In dichter bebauten Altbauten führt der Weg vom Verteiler oft durch einen schmalen Kellerflur oder -abgang.
Leitung über mehrere Ebenen
Liegen Stellplatz und Verteiler nicht auf derselben Etage, muss die Leitung Treppen oder Geschosse überwinden.
Zufahrt fürs Material
Steile, enge Zufahrtsstraßen am Hang schränken teils die Anlieferung ein – das stimmen wir vorab ab.
Erst einschätzen, dann entscheiden
Wie weit der Zählerschrank vom Stellplatz entfernt ist, ob eine Tiefgarage mehrere Parteien betrifft und in welchem Zustand der Verteiler ist – das besprechen wir kostenlos und unverbindlich am Telefon. Erst danach steht fest, ob sich ein Termin vor Ort überhaupt lohnt.
Wer bei Ihnen anpackt und wer die Anmeldung macht
Elektrofachkraft
Eine qualifizierte Elektrofachkraft plant und führt Leitung, Absicherung und Montage der Wallbox aus.
Fachbetrieb
Als Fachbetrieb reichen wir die Meldung und, falls nötig, den Zustimmungsantrag beim Netzbetreiber für Sie ein.
Dokumentation
Am Ende erhalten Sie eine nachvollziehbare Übersicht zu Absicherung und Anmeldung.

Warum der Hang anders rechnet als die Filderebene
Wer oberhalb des Kessels wohnt, kennt das Problem: In Degerloch liegt die Filderhochebene über 200 Höhenmeter über der Innenstadt, mit einer steilen Nordflanke zum Talkessel hinunter – der Zählerschrank sitzt dann selten auf derselben Höhe wie Garage oder Carport. Ähnlich in Untertürkheim: An den Weinberg-Hanglagen um Rotenberg und Luginsland ist der Weg vom Verteiler zum Stellplatz oft eine Frage von Treppen, nicht von Metern. Auf der flacheren Filderebene, etwa in Vaihingen, liegt der Stellplatz dagegen meist direkt neben dem Haus – dort zählt vor allem die Länge des Weges, nicht sein Gefälle.
- Am Hang beziehen wir Treppen, Geschosse und Zufahrt in die Planung ein
- Auf den Fildern ist oft allein die Kabellänge der entscheidende Faktor
- Die tatsächliche Situation sehen wir uns vor jeder Zusage vor Ort an
- Vertiefende Beispiele finden Sie für Degerloch, Untertürkheim und Möhringen
Wallbox Stuttgart – die wichtigsten Fragen
Ab wann muss ich die Wallbox anmelden, ab wann genehmigen lassen?
Reicht der vorhandene Zählerschrank für eine Wallbox?
Wer übernimmt die Anmeldung beim Netzbetreiber?
Ich wohne zur Miete oder in einer Eigentümergemeinschaft – geht trotzdem eine Wallbox?
Kann ich Strom aus meiner Photovoltaik-Anlage direkt zum Laden nutzen?
Wird eine Wallbox aktuell gefördert?
Wallbox in Stuttgart anschließen und anmelden lassen?
Rufen Sie uns an und schildern Sie Stellplatz und Zählerschrank – wir sagen Ihnen ehrlich, was für Leitung, Absicherung und Anmeldung nötig ist.