Smart Home & KNX

Smart Home & KNX Stuttgart – Licht, Heizung und Beschattung zusammen steuern

Am Steilhang in Untertürkheim mit Blick auf die Weinberge oder im dichten Blockrand von Stuttgart-West: Was am Ende funktioniert – ein KNX-Bus oder eine Funklösung im Bestand – entscheidet nicht der Wunschzettel, sondern die vorhandene Bausubstanz und ob sich noch eine Leitung verlegen lässt. Das klären wir, bevor ein Kabel liegt.

  • Beratung und Konzept vor der ersten Leitung
  • KNX-Bus im Rohbau, Funk-Retrofit im Altbau ohne Leerrohr
  • ETS-Programmierung, Inbetriebnahme und Einweisung aus einer Hand
Bedienpanel einer KNX-Smart-Home-Steuerung.
Kostenlos & unverbindlich

Schildern Sie Ihr Gebäude – wir ordnen ein, ob KNX-Bus oder Funklösung zu Ihnen passt.

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Bevor die Technik feststeht

Wünsche ordnen, bevor die erste Leitung liegt

Ein Smart-Home-Konzept beginnt bei der Frage, was zusammenspielen soll – nicht beim Gerätekatalog.

Licht

Beleuchtung raumweise oder in Szenen schalten, statt jeden Schalter einzeln zu bedienen.

Heizung

Raumweise Temperaturregelung über dieselbe Plattform wie Licht und Beschattung.

Beschattung

Rollladen und Jalousien nach Sonnenstand steuern – am Südhang oft die stärkste Entlastung, im schattigeren Kesselgrund weniger dringlich.

Sicherheit

Licht- und Rollladenszenen, die bei Abwesenheit ein bewohntes Haus nachbilden.

Fernzugriff

Steuerung per App von unterwegs, während Schalter vor Ort weiter unabhängig funktionieren.

Erweiterbarkeit

Weitere Aktoren und Räume später ergänzen, ohne die vorhandene Anlage zu ersetzen.

Leistungsumfang

Was zu einem Smart-Home-Projekt gehört

Von der ersten Bedarfsklärung bis zur eingewiesenen Anlage.

Konzept

Bedarf, Gebäude und Bauphase klären, bevor eine Leitung verlegt wird.

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KNX-Verkabelung oder Funk-Retrofit

Busleitung im Rohbau oder Funkaktoren hinter vorhandenen Schaltern im Bestand.

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Aktoren

Schalt-, Dimm- und Jalousieaktoren sowie Präsenz- und Wettersensoren setzen.

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ETS-Programmierung

Logik und Szenen für Licht, Heizung und Beschattung in der Engineering Tool Software anlegen.

Inbetriebnahme

Funktionsprüfung aller Kreise, bevor die Anlage übergeben wird.

Einweisung

Bedienung von Schaltern, App und Szenen verständlich übergeben.

Die erste Entscheidung

KNX-Bus oder Funk-Retrofit – und was draußen bleibt

Beide Wege steuern Licht, Heizung und Beschattung zentral. Was dazugehört und was nicht, klären wir vorab.

KNX-Bus passt, wenn …

  • Rohbau oder eine offene Wand eine eigene Busleitung neben der 230-V-Installation erlauben
  • Aktoren fest an den Bus angeschlossen werden sollen, ohne Batteriewechsel
  • im Zählerschrank Reserveplatz für die zusätzlichen Aktoren eingeplant ist
  • kein laufendes App- oder Cloud-Abo eines Drittanbieters Teil unserer Leistung ist

Funk-Retrofit passt, wenn …

  • keine Leerrohre vorhanden sind und nichts gestemmt werden soll
  • Aktoren hinter vorhandenen Schaltern und Steckdosen Platz finden
  • batteriebetriebene Sensoren ausreichen und die Funkreichweite im Gebäude passt
  • Fremdgewerke wie Beschattungsmechanik oder Heizungstechnik nicht zu unserem Auftrag gehören

Kleinspannung und 230-Volt-Anteil bleiben getrennt

Ein Smart-Home-System hat zwei technisch getrennte Ebenen: die Kleinspannung des Bus- oder Funksignals und die 230-Volt-Festinstallation, an die Aktoren angeschlossen werden. Der 230-Volt-Anteil sowie jede Arbeit im Verteiler dürfen ausschließlich von einer Elektrofachkraft ausgeführt werden – diesen Teil übernehmen wir als Elektrofachkraft selbst. Die ETS-Programmierung des Bus-Systems setzt zusätzlich eine dafür qualifizierte Fachkraft voraus.

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Ablauf

Von der Beratung zur eingewiesenen Anlage

Sechs Schritte, ohne feste Zeitzusage – ein Smart-Home-Projekt hat eine planbare Vorlaufzeit.

1

Beratung

Welche Räume und Funktionen – Licht, Heizung, Beschattung, Sicherheit – zusammenspielen sollen.

2

Konzept

Entscheidung KNX-Bus oder Funk-Retrofit anhand von Bausubstanz und Bauphase.

3

Verkabelung oder Nachrüstung

Busleitung im Rohbau verlegen oder Funkaktoren im Bestand hinter vorhandenen Schaltern setzen.

4

Programmierung

Logik und Szenen für Licht, Heizung und Beschattung über ETS anlegen.

5

Inbetriebnahme

Alle Kreise und Szenen im Zusammenspiel prüfen, bevor die Anlage übergeben wird.

6

Einweisung

Bedienung von Schaltern, App und Szenen gemeinsam durchgehen.

Kostenlos & unverbindlich

Realistische Ausbaustufe vorab am Telefon klären

Ob KNX-Bus oder Funklösung sinnvoll ist, hängt von Gebäude, Bauphase und gewünschtem Funktionsumfang ab – und davon, wie umfangreich Beratung, Material und Programmierung ausfallen. Eine feste Zahl dafür gibt es vorab nicht; warum, erklären wir auf der Preise-Seite. Das Übrige klären wir kostenlos und unverbindlich am Telefon, bevor ein Konzepttermin vor Ort vereinbart wird.

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Bestätigt

Dokumentation und Übergabe

Was Sie am Ende eines Smart-Home-Projekts von uns bekommen.

Elektrofachkraft

Der 230-Volt-Anteil und jede Arbeit im Verteiler werden von einer Elektrofachkraft ausgeführt.

Fachbetrieb

Verkabelung, Aktoren und Inbetriebnahme aus einer Hand, durch einen ausführenden Fachbetrieb.

Dokumentation

Klemmenplan bzw. Funkzuordnung und die programmierte Logik werden schriftlich festgehalten.

Einweisung

Bedienung von Schaltern, App und Szenen wird bei der Übergabe gemeinsam durchgegangen.

Einrichtung eines KNX-Panels für die Smart-Home-Steuerung.
Zwei Stuttgarter Ausgangslagen

Blockrand ohne Leerrohr im Kessel, Rohbau auf der Filderhöhe

In Stuttgart-West, einem der dichtesten und am besten erhaltenen Gründerzeit-Quartiere Deutschlands, stehen die vier- bis fünfgeschossigen Blockrandbauten fast durchweg ohne Leerrohre – Wände und Dachstühle sind original, eine zusätzliche Busleitung ließe sich nur mit erheblichem Eingriff nachträglich verlegen. Für ein Smart-Home-Vorhaben in solchen Wohnungen ist die Funklösung deshalb fast immer der praktikablere Weg: Aktoren sitzen hinter vorhandenen Schaltern, ohne dass Putz oder Fassade angefasst werden. Auf der Filderebene, etwa in Vaihingen mit seinen Neubaugebieten bis hinauf zur Rohrer Höhe, der höchstgelegenen Siedlung Stuttgarts, liegt der Fall anders: Im Rohbau lässt sich die Busleitung direkt mitplanen, ohne spätere Kompromisse an der Wand. Auch in Möhringen entstehen im Zuge der Nachverdichtung am Sonnenberg neue Wohnungen, in denen ein KNX-Bus von Anfang an mitgedacht werden kann. Welche Lösung passt, entscheidet der Blick auf das jeweilige Gebäude, nicht die Wunschliste.

  • Stuttgart-West und vergleichbare Gründerzeitquartiere: Funklösung ohne Eingriff in Putz oder Fassade
  • Neubau auf der Filderebene: KNX-Bus direkt im Rohbau mitplanen
  • Entscheidung nach Bausubstanz, nicht nach Wunschliste
Häufige Fragen

Smart Home & KNX – die wichtigsten Fragen

Kann ich nachrüsten, ohne Wände aufzustemmen?
Ja – dafür ist die Funklösung gedacht. Funkaktoren werden hinter vorhandenen Schaltern und Steckdosen gesetzt, eine zusätzliche Busleitung entfällt. Ganz ohne Eingriff geht es trotzdem nicht: Für jeden Aktor braucht es Platz hinter der Abdeckung und eine funktionierende Funkverbindung zum nächsten Punkt.
Was passiert bei Internetausfall oder wenn die App nicht erreichbar ist?
Licht, Heizung und Beschattung laufen über die lokale Bus- bzw. Funksteuerung und über die physischen Schalter weiter. Ein Internetausfall betrifft in erster Linie den Fernzugriff per App, nicht die grundlegende Bedienung vor Ort.
Lässt sich die Anlage später erweitern?
Beim KNX-Bus lassen sich weitere Aktoren ergänzen, solange die Busleitung erreichbar bleibt – das ist einer der Vorteile gegenüber einer geschlossenen Insellösung. Bei der Funklösung begrenzen Reichweite und Batteriezahl die Erweiterung. Steht ohnehin eine weitere Elektroinstallation im Haus an, lässt sich eine spätere Bus-Erweiterung meist gut mitplanen.
Wer programmiert die Anlage, und kann ich Szenen selbst anpassen?
Die ETS-Programmierung übernimmt bei der Inbetriebnahme eine dafür qualifizierte Fachkraft. Einfache Anpassungen – etwa eine andere Uhrzeit für eine Szene – nehmen Sie danach meist selbst über App oder Taster vor; tiefere Eingriffe in die Logik besprechen wir bei Bedarf gemeinsam.
Was bekomme ich bei der Übergabe?
Eine Einweisung in Schalter, App und Szenen vor Ort sowie eine schriftliche Übersicht der Aktoren und der programmierten Logik – damit auch später noch nachvollziehbar bleibt, was wie verschaltet ist.

Smart-Home-Konzept für Ihr Zuhause in Stuttgart besprechen?

Rufen Sie an und schildern Sie Ihr Objekt und den gewünschten Funktionsumfang – wir sagen Ihnen ehrlich, ob KNX-Bus oder Funklösung passt, und vereinbaren das weitere Konzeptgespräch.