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ÜBERSPANNUNGSSCHUTZSTUTTGART
Ein Blitz muss nicht ins eigene Dach einschlagen, um die Elektronik im Haus zu zerstören – eine Schaltüberspannung, die sich über die Leitungen ausbreitet, reicht aus. Gerade an den offenen Hang- und Höhenlagen über dem Kessel trifft es danach oft nicht das Gebäude, sondern Router, Steuerungen oder den Wechselrichter der Photovoltaik-Anlage dahinter. Wir bauen ein gestaffeltes SPD-Konzept nach DIN VDE 0100-534 direkt in Ihren Verteiler ein.
Ersteinschätzung am Telefon, bevor jemand rausfährt.

Nach einem Gewitter sind mehrere Geräte gleichzeitig ausgefallen, und im Zählerschrank fehlt jede Schutzstufe.
Neubau oder ErweiterungBei einer neuen Anlage oder einer wesentlichen Erweiterung ist der Schutz seit Ende 2018 in der Regel Pflicht.
Vernetzte HaustechnikRouter, NAS und Smart-Home-Komponenten reagieren auf Überspannungen besonders empfindlich.
Wann ein Anruf wegen Überspannungsschutz bei uns eingeht
Diese fünf Situationen führen in der Praxis am häufigsten zur Nachrüstung oder Neuplanung.
Elektronik nach Gewitter ausgefallen
Mehrere Geräte gleichzeitig ohne Funktion, obwohl kein Blitz direkt eingeschlagen hat – ein typisches Zeichen für eine Schaltüberspannung im Netz.
Neubau oder größere Erweiterung
Bei einer neuen Elektroanlage oder einer wesentlichen Erweiterung der bestehenden Installation ist der Schutz nach DIN VDE 0100-443 in der Regel vorgeschrieben.
Verteiler ohne Schutzgerät
Beim Blick in den Zählerschrank fehlt jede SPD-Stufe, meist weil die Anlage aus der Zeit vor der Normänderung 2016 stammt.
Photovoltaik ist geplant oder installiert
Eine PV-Anlage bringt zusätzliche Leitungslängen auf dem Dach mit sich – ohne DC- und AC-seitigen Schutz bleibt der Wechselrichter ungeschützt.
Homeoffice- und Netzwerktechnik
Router, NAS und Arbeitsplatzrechner reagieren empfindlich, besonders wenn mehrere Geräte an einem Stromkreis hängen.
Was zum Einbau eines Überspannungsschutzes gehört
Von der passenden Schutzstufe bis zur geprüften und dokumentierten Funktion.
SPD-Auswahl nach Typ
Passende Schutzstufe je Einbauort bestimmen – Typ 1 am Einspeisepunkt, Typ 2 in der Verteilung, Typ 3 nahe am Endgerät.
Einbau im Verteiler
Montage und Verdrahtung der Schutzgeräte im Zählerschrank oder in der Unterverteilung.
Mehr erfahrenUmbau bei fehlender Reserve
Wenn der bestehende Verteiler keinen Platz für ein Schutzgerät bietet, schaffen wir die nötige Reserve.
Mehr erfahrenFunktionsprüfung & Dokumentation
Nach dem Einbau prüfen wir die Funktion der Schutzgeräte und halten das Ergebnis nachvollziehbar fest.
Mehr erfahrenInnerer Überspannungsschutz und äußerer Blitzschutz
Zwei Begriffe, die oft verwechselt werden, aber zwei getrennte Gewerke meinen.
Das übernehmen wir
- SPD-Geräte (Typ 1/2/3) im Verteiler bzw. an der Unterverteilung
- Schutz von Leitungen und angeschlossener Elektronik vor Blitz- und Schaltüberspannungen
- Auswahl und Errichtung nach DIN VDE 0100-534, ausgeführt durch die Elektrofachkraft
Das bleibt außen vor
- Äußerer Blitzschutz (Fangeinrichtung, Ableitung, Erdung am Gebäude) – ein eigenes Gewerk
- Eine reine Überspannungs-Steckdosenleiste – ersetzt kein mehrstufiges Konzept im Verteiler
- Ersatz bereits beschädigter Geräte nach einem Schaden – das ist ein eigener Auftrag
Pflicht für neue Anlagen – kein Zwang für unveränderten Bestand
Die Normen DIN VDE 0100-443 und DIN VDE 0100-534 verlangen seit Oktober 2016 einen Überspannungsschutz in neuen Elektroanlagen; die Übergangsfrist lief am 14. Dezember 2018 aus, seither gilt die Pflicht verbindlich für jede Neuanlage und jede wesentliche Erweiterung, auch in einer privaten Wohnung. Ein unveränderter Bestand fällt nicht automatisch darunter – hier besteht kein Zwang zur Nachrüstung, wohl aber eine klare Empfehlung, besonders dort, wo schon einmal ein Gerät nach einem Gewitter ausgefallen ist oder eine Photovoltaik-Anlage dazukommt. Am Verteiler klären wir, welcher der beiden Fälle bei Ihnen vorliegt.
Vom Verteiler zum geprüften Schutzkonzept
Fünf Schritte, ohne feste Zeitzusage.
Verteiler sichten
Zustand, Baujahr und vorhandene Reserveplätze im Zählerschrank vor Ort begutachten.
Schutzkonzept festlegen
Passende SPD-Stufen nach DIN VDE 0100-534 bestimmen, abgestimmt auf Einbauort und Netzform.
SPD einbauen
Schutzgeräte montieren und im Verteiler fachgerecht verdrahten.
Funktion prüfen
Die eingebauten Schutzgeräte messen und ihre Funktion kontrollieren.
Ergebnis dokumentieren
Verbautes Schutzkonzept und Prüfergebnis nachvollziehbar festhalten.
Welches Schutzniveau für Ihren Verteiler sinnvoll ist, klären wir am Telefon
Baujahr der Anlage, vorhandene Reserve im Zählerschrank und ob eine Photovoltaik-Anlage geplant ist – das entscheidet über den passenden Umfang. Wir sprechen es kostenlos und unverbindlich durch, bevor irgendetwas fest vereinbart wird. Mehr zu unserem Vorgehen bei der individuellen Kostenfrage steht auf der Seite Elektriker Stuttgart – die Kostenfrage ehrlich beantwortet.
Ausführung nach Norm, nicht nach Gefühl
Elektrofachkraft
Auswahl und Einbau der Schutzgeräte im Verteiler sind nach DIN VDE 0100-534 der Elektrofachkraft vorbehalten.
Fachbetrieb
Als Fachbetrieb dokumentieren wir jeden Schritt vom ersten Blick in den Schrank bis zur Übergabe.
Arbeiten nach DIN VDE 0100-443 / -534
Die Normen regeln, wann Überspannungsschutz vorgeschrieben ist und wie die Schutzgeräte auszuwählen und zu errichten sind.

Warum Lage und Baujahr über die richtige Schutzstufe entscheiden
Auf der Filderhochebene, mehr als 200 Meter über dem Talkessel, liegen Degerloch, Vaihingen und Möhringen nicht im geschützten Kessel, sondern offen und stärker exponiert. Gerade dort stehen alte Dorfkerne, denkmalgeschützte Siedlungen und zunehmend nachverdichtete Quartiere dicht nebeneinander – ob eine Anlage unter die Pflicht für Neuanlagen fällt oder als unveränderter Bestand gilt, entscheidet sich von Haus zu Haus. An den steilen, sonnigen Weinberghängen in Untertürkheim und an der Weinsteige in Stuttgart-Süd wiederum wächst der Anteil an Photovoltaik-Anlagen auf dem Dach – jede zusätzliche Leitung dort draußen ist ein zusätzlicher Angriffspunkt für Überspannung. Im dichten Blockrand-Altbau des Kesselgrunds selbst zählt vor allem, ob der Bestandsverteiler überhaupt noch Platz für ein Schutzgerät bietet.
- Filderhochebene (Degerloch, Vaihingen, Möhringen): offene Lage, dichter Wechsel aus altem Bestand und neu verdichteten Quartieren
- Weinberghänge (Untertürkheim, Stuttgart-Süd): wachsender Photovoltaik-Anteil mit zusätzlichem Schutzbedarf
- Kesselgrund und Halbhöhe: erst prüfen, ob im Bestandsverteiler überhaupt Reserve für ein Schutzgerät ist
Überspannungsschutz Stuttgart – die wichtigsten Fragen
Reicht eine Steckdosenleiste mit Überspannungsschutz nicht aus?
Ist Überspannungsschutz im Bestand Pflicht?
Braucht meine Photovoltaik-Anlage einen eigenen Überspannungsschutz?
Übernimmt die Versicherung Schäden nach einem Blitzschaden?
Was kostet der Einbau eines Überspannungsschutzes?
Verteiler in Stuttgart auf Überspannungsschutz prüfen lassen?
Rufen Sie an und nennen Sie Baujahr und Anlass – ob nach einem Gewitter, vor einer Photovoltaik-Anlage oder einfach beim Blick in einen alten Zählerschrank. Wir sagen ehrlich, ob und welches SPD-Konzept sinnvoll ist.