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Elektroinstallation Stuttgart – Leitungen für Altbau, Sanierung und Neubau
Gründerzeit-Blockrand im Kessel, Hanghaus an der Halbhöhe oder Neubau auf der Filderhöhe: Wir planen und führen Ihre Elektroinstallation nach DIN VDE 0100 und den Technischen Anschlussbedingungen des Netzbetreibers aus – mit Messung, Abnahme und Dokumentation.
- Neubau: Komplettinstallation von Grund auf, inklusive FI/RCD und Überspannungsschutz
- Sanierung: Stromkreise und Leitungen im bewohnten Bestand erneuern
- Altbau-Modernisierung: Bestandsaufnahme, Bewertung und gezielte Nachrüstung

Umfang, Zustand der Anlage und Zugang zum Gebäude klären wir zuerst am Telefon.
Warum eine Elektroinstallation in Stuttgart ansteht
Fünf Situationen, die uns bei Begehungen in Stuttgarter Wohnungen und Häusern immer wieder begegnen.
Zu wenige Stromkreise
Ein einziger, alter Stromkreis versorgt Küche, Bad und mehrere Zimmer zugleich – in dichten Altbauwohnungen im Kessel und in Stuttgart-West keine Seltenheit.
Fehlender Schutzleiter
Ältere Leitungen ohne PE-Ader bieten keinen Schutz gegen elektrischen Schlag nach heutigem Stand der Technik.
Kein FI/RCD vorhanden
Steckdosen- und Feuchtraumstromkreise ohne Fehlerstrom-Schutzschalter, obwohl dieser für solche Kreise heute vorgeschrieben wäre.
Sanierungsstart im bewohnten Altbau
Bestandsaufnahme vor der Planung: Welche Stromkreise bleiben, welche werden erneuert, was ist wirklich nötig.
Neubauplanung auf der Filderhöhe
Komplette Erstinstallation nach aktuellem Stand – inklusive FI/RCD und Überspannungsschutz von Anfang an.
Was zu Ihrer Elektroinstallation gehört
Von der einzelnen Leitung bis zum Abnahmeprotokoll – die Bausteine einer vollständigen Elektroinstallation.
Leitungsverlegung
Kabel und Leitungen in Wand, Decke und Boden, dimensioniert nach DIN VDE 0100.
Dosen, Schalter, Steckdosen
Setzen und Anschließen aller Auslässe je Raum und Stromkreis.
Mehr erfahrenVerteiler-Anschluss
Neue Stromkreise sauber an Zählerschrank oder Unterverteilung angeschlossen.
Mehr erfahrenFI/RCD und Überspannungsschutz
Bei Neuanlagen und wesentlichen Erweiterungen von Anfang an vorgesehen.
Mehr erfahrenInbetriebnahme und Messung
Isolationswiderstand, Schutzleiter und Funktion jedes Stromkreises geprüft.
Abnahme und Dokumentation
Schriftliches Protokoll, Anmeldung beim Netzbetreiber als eingetragener Installationsbetrieb.
Was zur Elektroinstallation gehört – und was nicht
Damit vor Beginn klar ist, welches Gewerk wofür zuständig ist.
Teil der Elektroinstallation
- Verlegung der Leitungen in Wand, Decke und Boden
- Setzen von Dosen, Schaltern und Steckdosen
- Aufbau und Anschluss des Verteilers
- Messung, Abnahme und schriftliches Protokoll
Nicht enthalten
- Verputzen und Verschließen der Wanddurchbrüche
- Maler- und Tapezierarbeiten
- Trockenbau- und Deckenarbeiten
- Endgeräte wie Leuchten, Herdanschluss oder Wallbox-Hardware
- Materialumfang – wird vor Arbeitsbeginn gemeinsam festgelegt
Bestandsschutz und Nachrüstpflicht – sauber getrennt
Eine unveränderte Altanlage in einem Gründerzeit-Blockrand oder einem Nachkriegsbau im Kessel genießt Bestandsschutz: Sie muss nicht allein deshalb umgerüstet werden, weil sich Normen weiterentwickelt haben. Sobald aber wesentliche Änderungen erfolgen – etwa eine Badsanierung oder die Erweiterung eines Stromkreises –, gelten für den geänderten Teil die aktuellen Normen, zum Beispiel die FI-Nachrüstung nach DIN VDE 0100-410. Anmeldung und Inbetriebnahme der neuen Anlage übernehmen wir als im Installateurverzeichnis des Netzbetreibers eingetragener Betrieb.
Von der Begehung bis zur Übergabe
Sechs Schritte, die bei jeder Elektroinstallation in dieser Reihenfolge durchlaufen werden.
Begehung
Bestandsaufnahme vor Ort: Zustand der vorhandenen Anlage, Umfang des Vorhabens, Zugang zum Gebäude.
Planung nach DIN VDE 0100 und TAB
Auslegung von Stromkreisen, Verteiler und Schutzeinrichtungen nach Norm und den Anschlussbedingungen des Netzbetreibers.
Ausführung
Verlegung der Leitungen, Setzen von Dosen und Anschluss des Verteilers durch die Elektrofachkraft.
Messung
Isolationswiderstand, Schutzleiter und Funktion jedes einzelnen Stromkreises werden geprüft.
Abnahme
Schriftliches Prüfprotokoll der neuen Anlage, Anmeldung beim Netzbetreiber als eingetragener Installationsbetrieb.
Übergabe
Besprechung der Anlage vor Ort, Protokoll und Unterlagen gehen an Sie über.
Zugang und Bedingungen vor Ort
Eine Elektroinstallation bringt Kabeltrommeln, Verteilermaterial und Werkzeug ins Haus – der Weg dorthin entscheidet über den Ablauf.
Hanglage und Steigung
Vom Kesselgrund zur Halbhöhe oder über die Weinsteige nach Stuttgart-Süd: Wo genau kann das Fahrzeug mit Material halten?
Treppenhaus ohne Aufzug
Blockrand-Altbauten in Stuttgart-West haben oft vier bis fünf Geschosse ohne Aufzug – Kabeltrommeln und Verteiler müssen hochgetragen werden.
Zufahrt und Stellfläche
Enge Gassen in der Bad Cannstatter Altstadt oder dichte Innenstadtstraßen im Kessel verlangen eine abgestimmte Anfahrt und Stellfläche für Werkzeug und Material.
Materialweg zum Verteiler
Zählerschrank im Hangkeller oder Souterrain: Der Weg von der Zufahrt bis zum Arbeitsort wird vor dem Termin besprochen.
Weite Wege auf der Filderhöhe
Neubau in Vaihingen oder Möhringen: Größere Grundstücke bedeuten oft längere Kabelwege vom Hausanschluss bis zum Verteiler.
Umfang und Zugang klären wir am Telefon
Wie viele Stromkreise, welcher Zustand, welche Zufahrt und welches Stockwerk: Das besprechen wir in einer kostenlosen, unverbindlichen Telefonberatung – der genaue Umfang steht ohnehin erst nach der Begehung fest. Warum es dazu keine pauschale Zahl geben kann, erklären wir auf der Preise-Seite.
Worauf Sie sich bei uns verlassen können
Elektrofachkraft
Arbeiten an der Festinstallation ausschließlich durch eine Elektrofachkraft, wie es DIN VDE 0100 vorsieht.
Fachbetrieb
Eingetragener Installationsbetrieb – Voraussetzung für Anmeldung und Inbetriebnahme beim Netzbetreiber.
Messprotokoll und Abnahme
Isolationswiderstand, Schutzleiter und Funktion jedes Stromkreises werden gemessen und schriftlich dokumentiert.

Kriegsverschonter Altbau, Nachkriegsbauten im Kessel, Neubau auf den Fildern
In Stuttgart-West, einem der größten zusammenhängenden Altbaugebiete Deutschlands, blieb die vier- bis fünfgeschossige Blockrandbebauung vom Zweiten Weltkrieg weitgehend verschont – hier treffen wir auf gewachsene, über Jahrzehnte erweiterte Anlagen mit unterschiedlichem Zustand je Etage und Gewerbe im Blockinneren. Im Kesselgrund selbst wurde die im Krieg stark zerstörte Innenstadt wiederaufgebaut, oft mit einer einfacheren, inzwischen aber ebenfalls in die Jahre gekommenen Grundinstallation. Auf den Fildern, etwa in Vaihingen oder in Möhringen mit seiner sich wandelnden Gartenstadt Sonnenberg, verlangen Neubauten dagegen die vollständige Umsetzung aktueller Normen von Anfang an – inklusive FI/RCD und Überspannungsschutz. Wir passen Planung und Ausführung an das jeweilige Gebäude an, statt eine Lösung auf alles zu übertragen. Vertiefende Beispiele einzelner Stadtteile finden Sie für Stuttgart-West, Bad Cannstatt und Stuttgart-Nord.
- Bestandsaufnahme vor jeder Planung – kein Standardpaket ohne Vor-Ort-Blick
- Berücksichtigung des tatsächlichen Baujahrs und der vorhandenen Materialien
- Abstimmung mit weiteren Gewerken bei laufender Sanierung
Elektroinstallation – was Sie vorher wissen wollen
Kann ich während der Elektroinstallation in der Wohnung bleiben?
Was bedeutet Bestandsschutz für meine alte Anlage genau?
Muss die Altbau-Anlage auf einmal erneuert werden, oder geht das in Etappen?
Was bekomme ich nach der Installation als Nachweis?
Wer meldet die neue Anlage beim Netzbetreiber an?
Elektroinstallation für Altbau, Sanierung oder Neubau planen?
Rufen Sie an und schildern Sie Objekt und Umfang – wir vereinbaren die Begehung und sagen Ihnen ehrlich, was als Nächstes sinnvoll ist.